Kletterpflanzen

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Standort

Hainbuchhecken eignen sich optimal für die klimatischen Verhältnisse in Europa. Sie sind anspruchslos, frosthart und windfest. Sie sind sehr schattentolerant und vertragen sowohl schlechte als auch nasse Boden-Bedingungen. Darüber hinaus sind sie sehr widerstandsfähig gegen Läuse und Pilzerkrankungen.

Pflanzen

Pflanzen Sie Ihre Hainbuchenhecke im Frühjahr zwischen Anfang März bis Ende Mai oder im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November. Bevor Sie mit dem Pflanzen der Hecke beginnen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Eine Schnur hilft Ihnen sich zu orientieren und eine gerade Linie für die Pflanzlöcher zu ziehen. Die Pflanzabstände hängen davon ab, wie dicht die Hecke werden soll. Je nach Größe der Pflanzen, sollte man pro laufendem Meter drei bis fünf Hainbuchenpflanzen einplanen. Je dichter die Pflanzlöcher aneinander liegen, desto breiter wird die Hecke mit den Jahren.


Geben Sie etwas Kompost in jedes Pflanzloch, um die Pflanze von Beginn an mit genügend Nährstoffen zu versorgen. Um die Hainbuchenhecke besonders windfest zu gestalten, pflanzen Sie die Pflanze doppelt so tief ein, wie der Wurzelballen groß ist. Die Hainbuche ihre sogenannten Herzwurzeln auf diese Weise noch tiefer im Boden verankern und wird deutlich stabiler. Durch leichtes Hin- und Herrütteln beim Einlass in den Boden stellen Sie sicher, dass die Wurzeln vollständigen Kontakt zu Erde haben und nicht austrocknen können.

Um den neuen Pflanzen einen bestmöglichen Start zu geben, reichern Sie die Erde zum Befüllen der Löcher erneut mit Kompost an.  

Pflege

Bewässerung
Die frisch gepflanzten Heckenpflanzen sollten gerade in den ersten Wochen immer genug Wasser bekommen. Auch im Winter sollten Sie das Bewässern Ihrer Pflanzen nicht vergessen. Ist Ihre Hainbuchen-Hecke erst einmal angewachsen, braucht diese – abgesehen vom Formschnitt– keinerlei Pflege. Selbst bei sommerlicher Hitze und Trockenheit kommen gut eingewachsene Hainbuchen in der Regel ohne zusätzliche Wassergaben aus.

Düngung
Haben Sie Ihre Hecke im Herbst gepflanzt, sollten Sie vorerst auf Dünger verzichten, um die Pflanzen nicht zum nach oben Loswachsen zu animieren. Generell sind Düngergaben nur in den ersten Jahren notwendig, wenn die Heinbuchenhecke Ihre langen Wurzeln ausbildet. Sobald die Herzwurzel die Hecke aus tieferen Erdschichten mit Nährstoffen versorgt, ist kein Dünger mehr notwendig. Grundsätzlich eignen sich Kompost, Hornspäne, Langzeitdünger und Rindenmulch am besten. Sollten Sie keinen eigenen Kompost im Garten haben, nutzen Sie ruhig den Dünger für Hecken aus dem Handel. Bei Langzeitdünger ist es ausreichend die Hainbuchenhecke im Frühjahr zu düngen. 

Überwinterung/Besonderheiten
Um Ihrer Hainbuchenhecke die richtige Form zu geben und sie adäquat zu pflegen, sollten Sie diese zwei Mal jährlich zurückschneiden. Der Sommerschnitt findet im Optimalfall ab Mitte Juni bis in den Spätsommer hinein statt. Ein weiterer Rückschnitt erfolgt dann zum Frühjahr ab März. Insgesamt ist der Schnitt wichtig, damit die Hainbuche kompakt und gesund bleibt und jedes Jahr wieder gut austreiben kann. Sollten Sie sich verschnitten haben – keine Panik! Ihre Hecke treibt problemlos wieder aus und wird mit der Zeit wieder dicht werden! 

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