Rinde

Die Rinde ist die Schutzhaut der Bäume und Sträucher. Sie schützt die Pflanzen vor Frost, Hitze, Hagel, Feuer, UV-Strahlung und Tieren. Jede Art hat ihr eigenes Gesicht. Es gibt sogenannten Massenkork (Bild 1) bei der Kork-Eiche, Netzborke (Bild 2) bei Schwarz-Pappeln und Eichen, Ringelrinde (Bild 3) bei Birken und Kirschen, Plattenrinde (Bild 4) bei Platanen und Kiefern, sowie Streifenrinde (Bild 5) bei Lebensbäumen und Scheinzypressen. Eine Besonderheit ist die Glattrinde der Rot-Buche (Bild 6). Auch sie erneuert sich, die abgelösten Plättchen sind aber so klein, dass sie wie Staub wirken. Die Rinde der Buche ist dünn und glatt. Als der Waldbaum in Mitteleuropa schlechthin braucht sie auch keine dickere Rinde. Die Stämme sind beschattet und die Baumkrone schützt zusätzlich. Werden die Nachbarbäume durch Sturm zerstört und es fällt plötzlich das Sonnenlicht auf den Stamm, erleiden die Buchen Sonnenbrand und die Rinde stirbt ab. Meist sind diese Wunden dann Eintrittspforten für Pilze und auch dieser Baum wird vergehen. Einzeln oder am Waldrand stehende Buchen sind angepasst und erleiden keinen Sonnenbrand. Menschen ritzen gerne Botschaften und Grüße an ihre Liebsten in die Buchenrinde, da diese Botschaft jahrzehntelang lesbar ist. Aber auch das ist eine Verletzung.

Zu unseren Bäumen und Gehölzen.

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